SANIERUNG WAAGHAUS St. Gallen – KONKURRENCE FORSLAG

ANSICHT PARLAMENTSAAL

KONZEPTGrundlegend besteht das Konzept dieses Entwurfes aus zweiAspekten.Die Erhaltung der Offenheit des Erdgeschosses als Domäneder Öffentlichkeit, sowohl am Tag als auch in der Nacht -esbesteht jedoch die Möglichkeit den Raum je nach Bedarf undzu besonderen Anlässen durch gläserne Türen zu schliessen,um ihn zu beheizen.

Grundlegend besteht das Konzept dieses Entwurfes aus zwei Aspekten. Die Erhaltung der Offenheit des Erdgeschosses als Domäne der Öffentlichkeit, sowohl am Tag als auch in der Nacht -es besteht jedoch die Möglichkeit den Raum je nach Bedarf und zu besonderen Anlässen durch gläserne Türen zu schliessen, um ihn zu beheizen. Diese Türen lassen sich nicht verriegeln, so dass die öffentliche Zugängigkeit niemals in Gefahr gerät.

Grundlegend besteht das Konzept dieses Entwurfes aus zwei Aspekten. Die Erhaltung der Offenheit des Erdgeschosses als Domäne der Öffentlichkeit, sowohl am Tag als auch in der Nacht -es besteht jedoch die Möglichkeit den Raum je nach Bedarf und zu besonderen Anlässen durch gläserne Türen zu schliessen, um ihn zu beheizen.

Diese Türen lassen sich nicht verriegeln,so dass die öffentliche Zugängigkeit niemals in Gefahr gerät.Der architektonische Eingriff in diesem Bereich beschränkt sichauf den Bereich der Treppenlandschaft, die das Erdgeschossmit dem Rest des Hauses verstrickt und eine zusätzliche Lichtquellewird.Die Öffnung des 1. Obergeschosses für die Öffentlichkeit alsoffener unverbindlicher Ort für soziales und kulturelles Lebenund als Wahrzeichen transparenter Demokratie. Ein verbindendesElemement in Form einer Treppenlandschaft erweitert dieErlebnisvielfalt und die Möglichkeiten der öffentlichen Nutzungund verstrickt die Räumlichkeiten miteinander.

ANSICHT VON DER GALERIE

ARCHITEKTONISCHER EINGRIFF UNDMATERIALITÄTDer architektonische Eingriff in die bestehende Bausubstanzbegrenzt sich auf eine Öffnung des Fussbodens im 1. Obergeschosses,für die Etablierung der Treppe, die Öffnung desDaches an zwei Stellen um den grossen Raum mit Licht zudurchfluten und eine Aussichtsplattform zu etablieren, sowieden Abriss der aufteilenden Wände im 1. Obergeschoss unddes bestehenden Balkons im 2. Obergeschoss.Eine Treppenlandschaft, die sich spiralförmig um einen neuangelegten Fahrstuhl windet wird das zentrale Element, welches das Innere des Waaghauses räumlich verbindet und neu strukturiert. Die Treppenlandschaft versteht sich als freistehendes Element, das konstruktiv ausschliesslich vom Fahrstuhlschacht getragen wird und keine Berührungsflächen mit der eigentlichen Bausubstanz aufzeigt. Die ortsfeste Möblierung des Parlamentbereichs versteht sich ebenfalls als Möbel, das im Polyvalenten Saal platziert ist und anscheinend keine Berührungsflächen mit den Wänden und dem Fussboden des Raumes aufweist. Einer neuer Balkon wird etabliert.

LANDSCHAFTSTREPPE
ANSICHT UNTERGESCHOSS

VARIABLE NUTZUNG DES UNTERGESCHOSSES

Das Untergeschoss versteht sich grundsätzlich als allzeit betretbarer, offener, unbeheizter Raum. Der Treppenabsatz im Untergeschoss wird von einer flexiblen Glaswand vom Rest des Raumes getrennt und dient als Eingang des Waaghauses. Zu besonderen Anlässen lassen sich die Tore in das Untergeschoss durch Glastüren schliessen und die Glaswand des eigentlichen Eingangs öffnen, so dass das Untergeschoss mit dem polyvalenten Saal verschmilzt und zu einer grossen räumlichen Einheit wird.

FLEXSIEBLE NUTZUNG DES POLYVALENTAN SAALS

Zu den Zeitpunkten, an denen das Stadtparlament tagt, lässt sich der grosse Saal durch eine Glasschiebewand unterteilen. Zu anderen öffentlichen Anlässen lässt sich das Parlaments- Möblement ohne grossen Aufwand in eine Bühne für Theater, Musik und andere Aufführungen mit Publikumstribune umfunktionieren. Die Glasschiebewand lässt sich zur Seite schieben und der komplette Saal und die Treppenlandschaft kann mit in die Aufführung einbezogen werden. Überschüssige Teile der Parlaments-Möblierung oder fehlende Stühle können über den Fahrstuhl in das Untergeschoss gebracht werden oder aus dem Untergeschoss herauf geholt werden.

DIE TREPPENLANDSCHAFT

Die Treppenlandschaft ist das zentrale räumliche Element. Es verbindet die inneren Räumlichkeiten vom Untergeschoss bis unter das Dach und ermöglicht eine Nutzung des kompletten Waaghauses. Sie ist ein zusammenbindendes, verteilendes und zurgleich ein Element, dass zum Verweilen einlädt. Ein «landschaftlicher Pfad».

ANSICHT TREPPENLANDSCHAFT
PLAN 1:200
SCHNITT 1:200
ANSICHT AUSSICHTSPLATFORM

ANSICHT NACHT

Der architektonische Eingriff in diesem Bereich beschränkt sich auf den Bereich der Treppenlandschaft, die das Erdgeschoss mit dem Rest des Hauses verstrickt und eine zusätzliche Lichtquelle wird. Die Öffnung des 1. Obergeschosses für die Öffentlichkeit als offener unverbindlicher Ort für soziales und kulturelles Leben und als Wahrzeichen transparenter Demokratie. Ein verbindendes Elemement in Form einer Treppenlandschaft erweitert die Erlebnisvielfalt und die Möglichkeiten der öffentlichen Nutzung und verstrickt die Räumlichkeiten miteinander.

Diese Türen lassen sich nicht verriegeln, so dass die öffentliche Zugängigkeit niemals in Gefahr gerät. Der architektonische Eingriff in diesem Bereich beschränkt sich auf den Bereich der Treppenlandschaft, die das Erdgeschoss mit dem Rest des Hauses verstrickt und eine zusätzliche Lichtquelle wird. Die Öffnung des 1. Obergeschosses für die Öffentlichkeit als offener unverbindlicher Ort für soziales und kulturelles Leben und als Wahrzeichen transparenter Demokratie. Ein verbindendes Elemement in Form einer Treppenlandschaft erweitert die Erlebnisvielfalt und die Möglichkeiten der öffentlichen Nutzung und verstrickt die Räumlichkeiten miteinander.