INTEGRA

Navn: Integra, Die hängenden Gärten
Projekt: Konkurrence
Type: Handikapværksteder, kontor
Sted: Wohlen, schweiz
Areal: 10.000 m2
Konkurrenceår: 2011
Bygherre: Integra Stiftung
Status: ikke præmieret
Medarbejdere: Jan Buthke, Rune Brauer, Thorbjørn Brøndum, Steffen Impgaard Pedersen

Einleitung

„Die hängenden Gärten“ ist ein Gebäudekomplex, der Raum für die Gemeinschaft und zur gleichen Zeit für die individuellen Bedürfnisse der Nutzer bieten soll.

Mit einem stramm organisierten Gebäuderückrad, das alle erforderlichen Funktionen erfüllt und einer spielerischen Gestaltung der Räume, die gemeinschaftlich genutzt werden, sowohl im Innen- als auch im Aussenraum, birgt das Haus Raum und Möglichkeit für die verschiedensten Bedürfnisse der zukünftigen Nutzer.

Als Nutzer ist man ein Teil des Ganzen, kann dem Leben im Haus folgen – visuell oder physisch, je nach Wunsch und Bedürfnis.

Der „Korridor“ wird zum Gemeinschaftsraum, mit direktem Kontakt und Verbindung zum Hofgarten und zu den kleinen Terrassen in den oberen Etagen. Er kann einem das Gefühl geben, überall dabei zu sein, einem jedoch auch die Möglichkeit geben, sich in einer der vielen Nischen zurückzuziehen. Die gleichen Möglichkeiten bietet der Hofgarten, da diese beiden Strukturen über das gleiche Konzept verfügen.

Der Begriff „hängende Gärten“ ist aus dem integrierten Sonnenschutz entstanden, der ein tragendes Bild der innenliegenden Fassade bildet und ein aktives Element in der Fassadengestaltung ist. Zugleich spielt dieser Sonnenschutz eine wichtige Rolle in der Entstehung der bereits beschriebenen Nischen.

 

Aktiver Sonnenschutz

Der aktive Sonnenschutz gehört zum Hauptkonzept der innenliegenden und nach Süden orientierten Glasfassaden. Südlich orientierte Glasfassaden sind optimal zum Ausnutzen der passiven Sonnenwärme, erfordern jedoch zugleich einen effektiven Schutz vor Überhitzung – besonders in den Sommermonaten.

Der aktive Sonnenschutz ist eine begrünte bzw. zu begrünende Gitterstruktur, die mit den südlich orientierten Glasfassaden nahezu verwächst.

Im Winter ist die Struktur ein Gitter ohne Begrünung und lässt somit den Sonnenstrahlen freien Lauf. Im Frühling werden die „Töpfe“ bepflanzt und lassen das Gitter daher weniger transparent erscheinen. Mit dem Fortschreiten der Jahreszeit vom Frühjahr zum Sommer wird die Begrünung immer dichter, lässt die Gitterstruktur immer weniger transparent erscheinen – und zum Herbst wird die Struktur wieder lichter, um den Grad der Sonneneinstrahlung zu optimieren.

Verschiedene Bepflanzungen geben dem Gebäude die Möglichkeit sein Gesicht zu verändern und ermöglichen zugleich ein Unterteilen in Zonen der inneren Gebäudestruktur – in Farben und Düfte. Vorschläge hierzu wären z. B. Küchenkräuter an der Kantinenfassade, einen duftintensiven Lavendelgarten, ein Blütenmeer usw.

Die Bewässerung erfolgt über ein integriertes Bewässerungssystem in der Gitterstruktur mit Regenwasser, das auf dem Dach gesammelt wird.

Die Gartenservicegruppen könnten hier der aktive Betreiber der „hängenden Gärten“ sein und somit ein ganz besonderes Verhältnis zu ihren privaten Gärten entwickeln.

Energiekonzept

Es handelt sich um ein hochisoliertes Gebäude, das in der Fensterausrichtung und im Glasareal bewusst mit der passiven Sonnenwärme arbeitet. Es wird mit grossem Fensteranteil Richtung Süden und einem wesentlich kleinerem Fensterareal Richtung Norden gearbeitet. Von einer 3-fach-Verglasung wird ausgegangen, um hier den optimalen Energiestandard zu erreichen.

Da mit südlich orientierten grossen Glasflächen gearbeitet wird, die im Sommer zu Überhitzung neigen würden, ist ein integrierter, aktiver Sonnenschutz als architektonisches Element mit eingearbeitet.

Der Sonnenschutz ist weitgehend selbstbewässernd, durch Regenwassersammlung auf dem Dach, in extrem trockenen Perioden muss zuzüglich bewässert werden.

Es wird davon ausgegangen, dass Erdwärme zur Erwärmung mit hinzugenommen wird.

Bei Erweiterung wird die Dichte/ Kompaktheit des Gebäudes erhöht, indem die dritte Etage in südliche Richtung erweitert wird, samt eine vierte Etage in dem nördlichsten Gebäudeteil etabliert wird.

Erweiterungskonzept

Erweiterung des Gebäudes geschieht durch Verdichtung der Struktur in der dritten Etage, samt Aufbau einer vierten Etage.

 INTEGRA

Die hängenden Gärten

 

 

 

SOMMERSITUATION

 

 

 

DIE HÄNGENDEN GÄRTEN

 

 

WINTERSITUATION

 

 

Gebäudestruktur – innen

Im Inneren des Gebäudes spiegelt sich die äussere Hülle wider. Der „Rücken“, der an die umliegenden Strassen grenzt, birgt alle festen Räumlichkeiten – vom Büro bis hin zu den Werkstätten. Diese Räume verfügen über reguläre Abmessungen und treffen dann im gemeinschaftlichen „Korridor“ auf die Unregelmässigkeiten, die auch im Hof zu finden sind.

Hiermit möchte das Projekt die Anforderungen des Programms erfüllen, jedoch auch dem „Korridor“ einen neuen Wert geben. Ein Korridor ist ein Bindeglied, in einem Gebäude der Weg von A nach B – ein Korridor kann jedoch viel mehr. Er soll selbstverständlich seine primäre Funktion erfüllen, kann jedoch gleichzeitig ein Ort des Treffens, der Rekreation/der kleinen Pause, des Gesprächs, des Rückzugs/ der Ruhe, der Gemeinschaft u.v.m. sein. Dieser Gedankengang spiegelt sich in der Projektform wider und somit gibt der Korridor dem Nutzer einen grossen Mehrwert.

 

 

Gebäudestruktur – aussen

Das Projekt schlägt eine Randbebauung des Grundstücks vor. Im Nord-Osten zum Schützenmattweg nicht bis zur Bebauungsgrenze, um Platz für Parkplätze und generelle Erschliessung für motorisierten Verkehr zu ermöglichen. (1)

Die nach aussen im Grundriss sehr stringente Randbebauung öffnet sich in südlicher Richtung, öffnet sein Gesicht in Richtung der Kantonsschule, aber auch in Richtung Wohngebiet.(2)

Diese Öffnung bezieht sich sowohl auf den Zugang zum rekreativen Inneren der Gebäudestruktur als auch auf die Abstufung der Gebäudehöhe in diese Richtung. Damit ergibt sich ein Teil des Strukturkonzepts aus der Interpretation der umliegenden bzw. angrenzenden Grundstücke. Im Nord-Osten und Nord-Westen in Verbindung mit dem Gewerbegebiet die grösste Höhe, im Süd-Osten und Süd-Westen die geringste Höhe, eine Abstufung in kleinere Einheiten, die sich in der Form an das Wohngebiet angleichen.(3)

Im Bezug auf das erwünschte Flow von der Kantonsschule, liegt die Öffnung an einem strategisch optimalen Ort. Sowohl um eine physische Verbindung zu schaffen, jedoch auch um eine visuelle Verbindung und Offenheit zu sichern.

Im Inneren der nach aussen stringenten Gebäudestruktur, zeigt sich ein völlig anderes Gesicht. Hier umspielt die Struktur ein grosses, durch das Gebäude geschütztes, rekreatives Aussenareal. Hier wird mit Verschiebungen, Vorsprüngen und zurückgezogenen Gebäudeteilen in allen Etagen ein sehr abwechslungsreicher Raum geschaffen, der in seiner primären Erscheinung als ein grosser Aussenraum zu bezeichnen ist, jedoch durch die abwechslungsreiche Fassadengestaltung und die mittig liegende Gartenfläche viel Raum für kleine, überschauliche und private Nischen bildet.(4) & (5)

 

ENTSTEHEN DER FORM ALS DIAGRAMMATISCHER VERLAUF

 

 

(1)

 

 

ANSICHT SÜD 1:200

GEMEINSCHAFTSAREALE

INNEN/AUSSEN NACH GLEICHEM KONZEPT

 

 

ANSICHT FOYER

 

(2)

 

VISUELLE KONTAKTFLÄCHEN

 

 

(3)

 

 

Diagramm Erschliessung

Anlieferung: Anlieferung für das Hauptlager und die Werkstätten erfolgt über die Schützenmattstrasse – sowohl im Erdgeschoss als auch über eine Rampe in den Keller. Anlieferung für die Wäscherei ebenso über die Schützenmattstrasse. Anlieferung für die Küche erfolgt über die Rigackerstrasse.

Parkierung: Sämtliche Parkplätze sind von der Schützenmattstrasse zu erreichen. Angestellte und Betreute parken in der Tiefgarage, Minibusse und Roller ebenso in der Tiefgarage, Gäste sowie Fahrräder parken ebenerdig vor dem Gebäude.

Fussgänger: Der Haupteingang ist von der Schützenmattstrasse zu erreichen. Alternativ ist der Hauteingangsbereich auch vom Hofgarten über die Ecke Rigackerstrasse/Almendstrasse zu erreichen. Die Schüler der Kantonsschule erreichen die Mensa über einen Eingang von der Rigackerstrasse. Dieser Eingang wird ebenso als Veranstaltungseingang genutzt. Das Café im ersten Stock wird über die Ecke Rigackerstrasse/Almendstrasse erreicht.

Bushaltestellen: Bushaltestellen verbleiben unverändert.

(4)

 

 

ANSICHT OST 1:200

 

 

(5)

 

 

ERSCHLIESSUNGSKONZEPT

 

SITUATIONSPLAN 1:500

 

 

ANSICHT KORRIDOR

PLAN UNTERGESCHOSS1:500

Erschliessungskonzept innen

Erläuterung der vertikalen Zusammenhänge und Verbindungen der Gebäudestruktur.

 

 

 

 

 

ANSICHT TERRASSE

 

 

ANSICHT NORD 1:200

 

ANSICHT WEST 1:200

 

 

SCHNITT BB 1:200

 

 

SCHNITT AA 1:200

 

 

PLAN ERDGESCHOSS 1:200

 

 

ANSICHT MENSA

 

 

PLAN 2.OBERGESCHOSS 1:200

 

 

PLAN 1. OBERGESCHOSS 1:200

 

 

ANSICHT HOFGARTEN SOMMER

 

 

FASSADENSCHNITT CC 1:50

 

Snit_1_50_Final.png

 

FASSADENSCHNITT DD 1:50

 

 

FASSADENANSICHT 1:50

 

ANSICHT HOFGARTEN WINTER

ANSICHT HOFGARTEN SOMMER // ANSICHT HOFGARTEN WINTER

Einleitung

„Die hängenden Gärten“ ist ein Gebäudekomplex, der Raum für die Gemeinschaft und zur gleichen Zeit für die individuellen Bedürfnisse der Nutzer bieten soll.

Mit einem stramm organisierten Gebäuderückrad, das alle erforderlichen Funktionen erfüllt und einer spielerischen Gestaltung der Räume, die gemeinschaftlich genutzt werden, sowohl im Innen- als auch im Aussenraum, birgt das Haus Raum und Möglichkeit für die verschiedensten Bedürfnisse der zukünftigen Nutzer.

Als Nutzer ist man ein Teil des Ganzen, kann dem Leben im Haus folgen – visuell oder physisch, je nach Wunsch und Bedürfnis.

Der „Korridor“ wird zum Gemeinschaftsraum, mit direktem Kontakt und Verbindung zum Hofgarten und zu den kleinen Terrassen in den oberen Etagen. Er kann einem das Gefühl geben, überall dabei zu sein, einem jedoch auch die Möglichkeit geben, sich in einer der vielen Nischen zurückzuziehen. Die gleichen Möglichkeiten bietet der Hofgarten, da diese beiden Strukturen über das gleiche Konzept verfügen.

Der Begriff „hängende Gärten“ ist aus dem integrierten Sonnenschutz entstanden, der ein tragendes Bild der innenliegenden Fassade bildet und ein aktives Element in der Fassadengestaltung ist. Zugleich spielt dieser Sonnenschutz eine wichtige Rolle in der Entstehung der bereits beschriebenen Nischen.

Aktiver Sonnenschutz

ANSICHT TERRASSE

Der aktive Sonnenschutz gehört zum Hauptkonzept der innenliegenden und nach Süden orientierten Glasfassaden. Südlich orientierte Glasfassaden sind optimal zum Ausnutzen der passiven Sonnenwärme, erfordern jedoch zugleich einen effektiven Schutz vor Überhitzung – besonders in den Sommermonaten.

Der aktive Sonnenschutz ist eine begrünte bzw. zu begrünende Gitterstruktur, die mit den südlich orientierten Glasfassaden nahezu verwächst.

Im Winter ist die Struktur ein Gitter ohne Begrünung und lässt somit den Sonnenstrahlen freien Lauf. Im Frühling werden die „Töpfe“ bepflanzt und lassen das Gitter daher weniger transparent erscheinen. Mit dem Fortschreiten der Jahreszeit vom Frühjahr zum Sommer wird die Begrünung immer dichter, lässt die Gitterstruktur immer weniger transparent erscheinen – und zum Herbst wird die Struktur wieder lichter, um den Grad der Sonneneinstrahlung zu optimieren.

Verschiedene Bepflanzungen geben dem Gebäude die Möglichkeit sein Gesicht zu verändern und ermöglichen zugleich ein Unterteilen in Zonen der inneren Gebäudestruktur – in Farben und Düfte. Vorschläge hierzu wären z. B. Küchenkräuter an der Kantinenfassade, einen duftintensiven Lavendelgarten, ein Blütenmeer usw.

Die Bewässerung erfolgt über ein integriertes Bewässerungssystem in der Gitterstruktur mit Regenwasser, das auf dem Dach gesammelt wird.

Die Gartenservicegruppen könnten hier der aktive Betreiber der „hängenden Gärten“ sein und somit ein ganz besonderes Verhältnis zu ihren privaten Gärten entwickeln.

Energiekonzept

ANSICHT MENSA

Es handelt sich um ein hochisoliertes Gebäude, das in der Fensterausrichtung und im Glasareal bewusst mit der passiven Sonnenwärme arbeitet. Es wird mit grossem Fensteranteil Richtung Süden und einem wesentlich kleinerem Fensterareal Richtung Norden gearbeitet. Von einer 3-fach-Verglasung wird ausgegangen, um hier den optimalen Energiestandard zu erreichen.

Da mit südlich orientierten grossen Glasflächen gearbeitet wird, die im Sommer zu Überhitzung neigen würden, ist ein integrierter, aktiver Sonnenschutz als architektonisches Element mit eingearbeitet.

Der Sonnenschutz ist weitgehend selbstbewässernd, durch Regenwassersammlung auf dem Dach, in extrem trockenen Perioden muss zuzüglich bewässert werden.

Es wird davon ausgegangen, dass Erdwärme zur Erwärmung mit hinzugenommen wird.

Bei Erweiterung wird die Dichte/ Kompaktheit des Gebäudes erhöht, indem die dritte Etage in südliche Richtung erweitert wird, samt eine vierte Etage in dem nördlichsten Gebäudeteil etabliert wird.

Erweiterungskonzept

Erweiterung des Gebäudes geschieht durch Verdichtung der Struktur in der dritten Etage, samt Aufbau einer vierten Etage.

ANSICHT FOYER

 INTEGRA

DIE HÄNGENDEN GÄRTEN

 

SOMMERSITUATION

WINTERSITUATION

Gebäudestruktur – innen

Im Inneren des Gebäudes spiegelt sich die äussere Hülle wider. Der „Rücken“, der an die umliegenden Strassen grenzt, birgt alle festen Räumlichkeiten – vom Büro bis hin zu den Werkstätten. Diese Räume verfügen über reguläre Abmessungen und treffen dann im gemeinschaftlichen „Korridor“ auf die Unregelmässigkeiten, die auch im Hof zu finden sind.

Hiermit möchte das Projekt die Anforderungen des Programms erfüllen, jedoch auch dem „Korridor“ einen neuen Wert geben. Ein Korridor ist ein Bindeglied, in einem Gebäude der Weg von A nach B – ein Korridor kann jedoch viel mehr. Er soll selbstverständlich seine primäre Funktion erfüllen, kann jedoch gleichzeitig ein Ort des Treffens, der Rekreation/der kleinen Pause, des Gesprächs, des Rückzugs/ der Ruhe, der Gemeinschaft u.v.m. sein. Dieser Gedankengang spiegelt sich in der Projektform wider und somit gibt der Korridor dem Nutzer einen grossen Mehrwert.

ANSICHT KORRIDOR

Gebäudestruktur – aussen

Das Projekt schlägt eine Randbebauung des Grundstücks vor. Im Nord-Osten zum Schützenmattweg nicht bis zur Bebauungsgrenze, um Platz für Parkplätze und generelle Erschliessung für motorisierten Verkehr zu ermöglichen. (1)

Die nach aussen im Grundriss sehr stringente Randbebauung öffnet sich in südlicher Richtung, öffnet sein Gesicht in Richtung der Kantonsschule, aber auch in Richtung Wohngebiet.(2)

Diese Öffnung bezieht sich sowohl auf den Zugang zum rekreativen Inneren der Gebäudestruktur als auch auf die Abstufung der Gebäudehöhe in diese Richtung. Damit ergibt sich ein Teil des Strukturkonzepts aus der Interpretation der umliegenden bzw. angrenzenden Grundstücke. Im Nord-Osten und Nord-Westen in Verbindung mit dem Gewerbegebiet die grösste Höhe, im Süd-Osten und Süd-Westen die geringste Höhe, eine Abstufung in kleinere Einheiten, die sich in der Form an das Wohngebiet angleichen.(3)

Im Bezug auf das erwünschte Flow von der Kantonsschule, liegt die Öffnung an einem strategisch optimalen Ort. Sowohl um eine physische Verbindung zu schaffen, jedoch auch um eine visuelle Verbindung und Offenheit zu sichern.

Im Inneren der nach aussen stringenten Gebäudestruktur, zeigt sich ein völlig anderes Gesicht. Hier umspielt die Struktur ein grosses, durch das Gebäude geschütztes, rekreatives Aussenareal. Hier wird mit Verschiebungen, Vorsprüngen und zurückgezogenen Gebäudeteilen in allen Etagen ein sehr abwechslungsreicher Raum geschaffen, der in seiner primären Erscheinung als ein grosser Aussenraum zu bezeichnen ist, jedoch durch die abwechslungsreiche Fassadengestaltung und die mittig liegende Gartenfläche viel Raum für kleine, überschauliche und private Nischen bildet.

ENTSTEHEN DER FORM ALS DIAGRAMMATISCHER VERLAUF

VISUELLE KONTAKTFLÄCHEN

DIAGRAMM ERSCHLIESSUNG

GEMEINSCHAFTSAREALE
INNEN/AUSSEN NACH GLEICHEM KONZEPT

Anlieferung: Anlieferung für das Hauptlager und die Werkstätten erfolgt über die Schützenmattstrasse – sowohl im Erdgeschoss als auch über eine Rampe in den Keller. Anlieferung für die Wäscherei ebenso über die Schützenmattstrasse. Anlieferung für die Küche erfolgt über die Rigackerstrasse.

Parkierung: Sämtliche Parkplätze sind von der Schützenmattstrasse zu erreichen. Angestellte und Betreute parken in der Tiefgarage, Minibusse und Roller ebenso in der Tiefgarage, Gäste sowie Fahrräder parken ebenerdig vor dem Gebäude.

Fussgänger: Der Haupteingang ist von der Schützenmattstrasse zu erreichen. Alternativ ist der Hauteingangsbereich auch vom Hofgarten über die Ecke Rigackerstrasse/Almendstrasse zu erreichen. Die Schüler der Kantonsschule erreichen die Mensa über einen Eingang von der Rigackerstrasse. Dieser Eingang wird ebenso als Veranstaltungseingang genutzt. Das Café im ersten Stock wird über die Ecke Rigackerstrasse/Almendstrasse erreicht.

Bushaltestellen: Bushaltestellen verbleiben unverändert.

Erläuterung der vertikalen Zusammenhänge und Verbindungen der Gebäudestruktur.

Erschliessungskonzept innen

ERSCHLIESSUNGSKONZEPT

SITUATIONSPLAN

PLAN UNTERGESCHOSS

PLAN ERDGESCHOSS

PLAN 1. OBERGESCHOSS

 

PLAN 2.OBERGESCHOSS

ANSICHT SÜD – ANSICHT NORD – ANSICHT WEST – ANSICHT OST

SCHNITT AA

SCHNITT BB

FASSADENSCHNITT CC

FASSADENSCHNITT DD ++ FASSADENANSICHT
Titlen ”Die hängenden Gärten” betyder hængende haver.

Den grundlæggende tanke i denne konkurrence har været, at skabe et grønt og frodigt gårdmiljø, der bidrager til en sundere og mere livsglad hverdag for de handikappede i værkstederne samt de kontoransatte i organisationen.

Det grundlæggende element i projektet er en struktur af beholdere til potteplanter, som er spændt ud fra facaden ind mod den grønne gårdhave.

Inde fra gården opleves de hængende potteplanter som grønne blomstrende enge. Fra altanerne opleves strukturen som et grønt filter, der sørger for semi-private uderum. Inde i bygningen får man indtrykket af, at være ude i naturen.

De hængende haver tænkes også som aktiv del af værkstedernes virke, da de bruges til at dyrke potteplanter, som efterfølgende bliver forplantet til haver rundt omkring.

Derudover er potteplanterne strukturen og de store træer i gården også en del af bæredygtighedskonceptet for bygningen. Om sommeren, når huset skal afkøles, sørger potteplanterne og træerne for, at der ikke når direkte sollys ind igennem vinduerne.